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Die Verlobung

Der ursprüngliche Sinn!

Vor wenigen Jahrzehnten noch war die Verlobung ein gesellschaftliches Muß. Bis in die sechziger Jahre machte die Verlobung eine Liebesbeziehung überhaupt erst möglich, denn alles, was mit Sexualität zu tun hatte, war nur unter dem Aspekt der Ehe erlaubt. Heute interessiert es niemanden mehr, ob ein Paar, das eine gemeinsame Wohnung bezieht, verliebt, verlobt oder verheiratet ist. Daher hat die Verlobung ihren eigentlichen Sinn verloren.

Umfragen zeigen jedoch eine Wende an: Werte wie Liebe, Treue und Geborgenheit, Bekenntnis zum Partner und Familie sind wieder aktuell. Die Verlobung wird deshalb auch wieder gefeiert

Die Bekanntmachung

Um die Verlobung allen Freunden, Verwandten und Bekannten mitzuteilen, haben die Verlobten verschiedene Möglichkeiten: Eine neutrale Form der Bekanntmachung ist das Zeitungsinserat. Die persönlichere Art ist die gedruckte oder handgeschriebene Karte, die man verschickt.

Die Verlobung können sie ganz romantisch zu zweit oder im großen Stil mit Freunden und Familie feiern. Vor oder während der Feier wird die Verlobung „offiziell" bekanntgegeben. Häufig hält der Brautvater eine Rede. Anschließend bedankt sich der Bräutigam mit einigen Worten für die Aufnahme in den Kreis der Familie. Danach steckt er seiner Braut den Verlobungsring an den linken Ringfinger der linken Hand und umgekehrt. Auf die Frischverlobten wird mit einem Glas Sekt angestoßen.

Der Verlobungsring

Die Trauringe werden in der Regel zunächst als Verlobungsringe auf dem linken Ringfinger getragen. Es gibt aber doch den Trend zu besonderen Verlobungsringen zu beobachten.
Beliebt ist der Ring mit Stein, der später zum Ehering als sogenannter „Aufsteckring " paßt. Welche Ringe das Paar wählt, hängt vom Geschmack und letztendlich vom Geldbeutel ab. Wenn Sie die späteren Eheringe als Verlobungsringe tragen, können Sie sie bereits jetzt gravieren lassen. In den Ring des Mannes wird der Vorname der Braut verewigt, in ihren Ring der des Bräutigams. In beide kommt das Verlobungsdatum, und später wird zudem das Hochzeitsdatum eingraviert. So kann in Zukunft keiner den Hochzeitstag vergessen

Die rechtliche Seite der Verlobung

Die Verlobung ist das Versprechen zweier Menschen, einander zu heiraten. Das Heiratsversprechen kann allerdings nicht erzwungen oder eingeklagt werden. Vor dem Gesetz gilt eine Verlobung als Vertrag.
Im Sinne der Strafgesetze gelten die Verlobten als Angehörige und können vor Gericht die Aussage verweigern. Sollte einer der Partner die Verlobung lösen, kann das rechtliche Folgen nach sich ziehen.
Man kann durchaus Schadensersatz für das bereits gekaufte Hochzeitskleid oder den Hochzeitsanzug verlangen. Verlobungsgeschenke müssen zurück gegeben werden, u.a. auch die Liebesbriefe.
Wer die Verlobung löst, darf nicht überrascht sein, wenn der enttäuschte Ex- Partner seine Liebesbotschaften wiederhaben möchte!

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